Rotationslaser gehören zur Gruppe der Baulaser. Einsatzbereiche sind u.a. die Längen-, Höhen- und Winkelmessungen, für Vermessungszwecke beim Ermitteln von Fluchten, Neigungen und Flächen (Flächenlaser). Bei einem Rotationslaser wird ein Laserstrahl durch ein rotierendes Umlenkprisma gesendet und erzeugt für den Betrachter eine durchgehende Linie.
Je nach Bauart des Rotationslasers kann diese Linie entweder manuell mittels Libellen oder elektronisch auf eine horizontale, eine vertikale Ebene oder mit einer bestimmten Neigung ausgerichtet werden (Neigungslaser). Hauptanwendungsgebiete im Aussenbereich ist die Ausnivellierung von Flächen.
Im Innenbereich wurden Rotationslaser anfangs hauptsächlich für die Erzeugung eines Meterrisses verwendet. Durch diese Projektion können beispielsweise elektrische Einbauten wie Stromschalter oder Steckdosen oder sanitäre Installationen wie Armaturen, Toiletten oder Wasserleitungen ausgerichtet werden. Baulaser haben mittlerweile frühere Methoden wie Schlauch-oder Wasserwaagen oder Nivelliergeräte ersetzt.
Neben den Linienlasern werden Rotationslaser heute auch im Trockenbau für die Installation von Wänden, beim Abhängen von Decken oder für sonstige Ausrichtungsarbeiten verwendet. Im Laufe der Jahre gab es bei den Herstellern von Rotationslasern zahlreiche Zusammenschlüsse und Übernahmen, was die Anzahl deutlich reduziert hat. Bekannte Namen (mit etablierten Produkten) in der Branche sind unter anderem Folgende: